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Editorial
Von René Scheu
Sie schreibt die Kolumne in dieser Zeitschrift, auf die wir am öftesten angesprochen werden. Sie ist jung, ambitioniert, diszipliniert und belesen. Und sie hat Mut, wenn sie sich in Zeiten eines modischen Antikapitalismus als «überzeugte Kapitalistin» und «radikale Individualistin» outet: Xenia Tchoumitcheva. Zum Interview erscheint sie perfekt gestylt in einem klassischen grünen Kleid. Sie wünscht sich ein offenes, direktes Gespräch. Dabei gibt
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Ohne Scheuklappen
Occupy, Habermas & Co.: Über Demokratie und Markt
Von René Scheu
Demokratie gegen Markt. Oder genauer: jene «Guten», die sich auf die Demokratie berufen, polemisieren gegen die «bösen» anonymen Finanzmärkte und deren Vertreter. Doch sind die selbsternannten Demokraten echte Demokraten? Und sind die Finanzmärkte wirklich freie Märkte?
Der neue Konflikt zieht sich durch alle sozialen Schichten, von den Freizeitdemonstranten der «Occupy»-Bewegung bis hinauf zu Professoren wie Jürgen Habermas.
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Nacht des Monats
Nacht des Monats mit Roland Wagner Bezzola
Von Michael Wiederstein
Hand aufs Herz: gibt es ein besseres Motiv für den Besuch eines Stripetablissements im Zürcher Niederdorf als die Suche nach den monetären Hinterlassenschaften eines in jeder Hinsicht potenten Onkels, der vor 25 Jahren beim Sexspiel zu Tode stranguliert wurde? Die beiden leicht bekleideten, verlegen lächelnden Damen, die sich soeben neben Roland Wagner und mich aufs rote Leder setzten, staunen jedenfalls nicht schlecht, als er die hollywoodeske Geschichte seines Onkels
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Neue Bürgerlichkeit
Von Norbert Bolz
Max Scheler hat recht behalten: die heutige Universität ist keine «universitas» mehr, sondern eine Summe von Fachhochschulen. Ganz selbstverständlich und unverfroren tituliert man die Studentenschaft als «Generation Praktikum», weil es niemand mehr wagt, die rigorose Berufsbezogenheit des Studiums in Frage zu stellen. Alle Lernprozesse sind heute riskant, denn auf ihrem Buckel tragen sie die Frage mit sich: Kann man das später brauchen? Es ist deshalb zur
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Marktplatz
Von Karen Horn
Diesmal also Thomas Sargent und Christopher Sims. Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ging an zwei Forscher, die den heutigen Instrumentenkasten der Makroökonomik wesentlich geprägt haben. Zwar mäkeln Kritiker: angesichts der globalen Finanzkrise hätte man die Demontage des keynesianischen Ansatzes durch die Theorie der rationalen Erwartungen, an der sich seinerzeit die beiden Amerikaner beteiligt hatten, nicht derart adeln sollen. Denn diese Theorie sei
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Rezension
Francis Fukuyama: The Origins of Political Order. Bd. 1.
From Prehuman Times to the French Revolution.
New York: Farrar, Straus and Giroux, 2011.
Von Daniel Brühlmeier
Warum finden sich Menschen zu politischen Gemeinschaften zusammen? Aristoteles ging davon aus, dass der Mensch ein soziales Tier sei und sich deshalb von Natur aus politisch organisiere. Mit ihrem Gedankenexperiment des Naturzustandes, aus dem sich die Menschen in einem (zunehmend demokratischeren und verfassungsnormierteren) Staat verbinden, legitimierten die Sozialvertragstheorien von Hobbes bis Rawls eher eine politische Organisationsform, als dass sie diese wissenschaftlich erklärten.
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Rezension
Bruce Bégout: Der ParK.
Aus dem Französischen von Franziska Humphreys-Schottmann.
Zürich: diaphanes, 2011.
Von Michael Pfister
Der Vergnügungspark, der die Speerspitzen unserer Spassgesellschaft ausnahmslos in den Schatten stellt, liegt auf einer 624 km2 grossen Privatinsel vor Borneo. Ein Architekt und Cyperpunk-Futurist namens Licht hat ihn im Auftrag des russischen Waffen- und Unterhaltungsindustriellen Kalt für rund 4 Milliarden Dollar erbaut. Die «universelle Quintessenz aller realen und möglichen Parks» wird schlicht «ParK» genannt und täglich von maximal hundert
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Rezension
Peter Rüedi: Dürrenmatt oder Die Ahnung vom Ganzen.
Zürich: Diogenes, 2011.
Von Silvia Hess
Er sagte immer, was er meinte, doch meinte er nicht immer, was er sagte. Nicht endgültig jedenfalls und schon gar nicht für alle Ewigkeit. Denn diese war ihm, dem Pfarrerssohn, sowieso suspekt. Er war, nach eigener Meinung, ein unablässiger «Gedankenschlosser und -konstrukteur», einer, der alles Vollendete dem Toten zuordnete, das Fragment hingegen dem Geglückten. Was in seiner Sprache hiess: dem Möglichen. So gesehen war das Leben des Friedrich
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Sofskys Welt
Von Wolfgang Sofsky
Auf der Strasse liegt die unbefleckte Jungfrau. Kopf und Schleier sind unversehrt, nur von der Stirn ist ein kleines Stück abgeplatzt. Die betenden Hände jedoch sind zertrümmert, ebenso der Unterleib. Mit voller Wucht war ihr der Bilderstürmer auf den Bauch gesprungen, nachdem er die Skulptur auf die Strasse geworfen hatte. Nun marschiert der Protestzug der Empörten achtlos über die Gottesmutter hinweg. Einige blicken zu dem Photographen herunter, der sich
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Freie Sicht
Von Christian P. Hoffmann
Die Mitte hat Konjunktur, Mitteparteien florieren. Erfahrene wie taufrische Politiker drängt es folgerichtig in die goldene Mitte. In einer Schweizer Tageszeitung stand gar zu lesen, der Erfolg der Mitteparteien könne nun «auch gemässigte Politiker in anderen Parteien dazu bewegen, entschlossener für pragmatische Überzeugungen einzustehen».
Gemässigte Politiker, die entschlossen für pragmatische Überzeugungen eintreten? Hier wird das ganze
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Titelgeschichte
Schönheit, sagt die Schönheitskönigin, ist eine Illusion. Und gibt sich desillusioniert: sie liest am liebsten Ayn Rand, ist überzeugte Kapitalistin und zieht gerade ihr neues Geschäft auf. Ihre Heldin ist ihre Grossmutter, eine Unternehmerin aus dem Südural. Wer ist Xenia Tchoumitcheva?
Von René Scheu, Xenia Tchoumitcheva
Frau Tchoumitcheva, Monat für Monat schreiben Sie für uns eine Kolumne mit dem Titel «Kultur leben». Das ist viel Fleissarbeit, oder moderner: Schreibstress. Warum tun Sie sich das an?
Ganz einfach: in Ihrem Magazin treffe ich auf ein breites Zielpublikum, das sich von meiner gewöhnlichen Fanbasis unterscheidet. Es gibt da Professoren, Politiker, Kreative, die sich für das interessieren, was ich denke. Unternehmer und Leute aus der Finanzindustrie, die meinen
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Kultur leben
Von Xenia Tchoumitcheva
Als ich meiner Mutter sagte, dass ich nach London ziehen würde, führte dies zu einer tragischen Abschiedsszene. Sie reagierte, als sei ich ein Soldat, der die Familie in Richtung Krieg verlässt, als sei unsere gemeinsame Zeit damit endgültig vorbei. Dafür gibt es einen einfachen Grund. Meine Mutter versteht das Verlassen der eigenen Nachbarschaft als Ausnahme, nicht als Normalität. Sie kommt aus einer anderen Welt, in der Reisen noch Monate im voraus geplant
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Essay
Die Schweiz ist mittendrin und doch ausserhalb. Das Abseitsstehen pflegt sie mit Bedacht – und mit Erfolg. Das hat seinen Grund. Und seine Geschichte. Gedanken zur helvetischen Staatlichkeit, die modern ist, weil sie nie modern sein wollte.
Von Dieter Freiburghaus
Als Gymnasiast ging ich oft und gerne in die Landesbibliothek. Sie lag unserer Schule direkt gegenüber, und der moderne Bau von Oeschger, Kaufmann und Hostettler hatte es mir angetan. Heute heisst die Institution «Schweizerische Nationalbibliothek»; und das Landesmuseum in Zürich wird zum Schweizerischen Nationalmuseum. Wird die Schweiz im 21. Jahrhundert etwa spät noch eine Nation? Nein, werden wir beruhigt, es sei nur so, dass «Landes...» im Ausland
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Was macht die Kunst?
Hans Ulrich Obrist ist viel unterwegs: im Zeichen der Kunst pendelt der Kurator zwischen den Metropolen. Im Gespräch spricht er über seine früh ausgeprägte Grossstadtsehnsucht, seine Schlafexperimente, das Prinzip «ordine e disordine» und Ai Weiwei.
Von Johannes M. Hedinger , Hans Ulrich Obrist
Hans Ulrich, was macht die Kunst?
«Parallele Realitäten» umschreiben es wohl recht gut: in meiner Hauptaufgabe als Co-Director der Serpentine Gallery in London arbeite ich an den nächsten Ausstellungen von Lygia Pape und Hans-Peter Feldmann. Soeben schloss der Gartenpavillon von Peter Zumthor und der Garten von Piet Oudolf mit dem diesjährigen Gesprächsmarathon, der sich dem Thema «Garten» widmete und so unterschiedliche Künstler, Architekten
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Debatte
Weltretten ist gerade unglaublich hip! Vor allem, wenn es um die CO2-Reduktion geht. Doch erhitzte Gemüter verschmutzen das wissenschaftliche Diskussionsklima, findet Vince Ebert. Eine kleine Einführung in die Klimadebatte.
Von Vince Ebert
Der Fernsehmoderator Günter Jauch trinkt Krombacher-Bier für den Regenwald. Cameron Diaz benutzt einlagiges Klopapier. Und Frank Asbeck, der Chef der Bonner Solarworld AG, fährt seinen 300 PS starken Maserati aus Energiespargründen nur noch, wenn die Sonne scheint: jeder kleine Beitrag zählt, denn es sieht nicht gut aus für die Zukunft unseres Planeten.
Das Klima spielt verrückt, und wir mit unserer CO2-Produktion sind daran schuld. Meint zumindest Al Gore.
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Dossier
Viele Leistungsträger fürchten unternehmerisches und persönliches Scheitern wie der Teufel das Weihwasser. Warum? Weil sie ein falsches Erfolgsdenken kultivieren. Die Kultur des Scheiterns ist Grundlage für erfolgreiche Anpassung. Und damit für eine echte Leistungsgesellschaft.
Von Tim Harford
Im Jahre 1450 schrieb ein deutscher Goldschmied und Unternehmer namens Johannes Gutenberg ein Gedicht. Hätte er das Gedicht bloss zu Papier gebracht, wäre dies heute keine Zeile wert. Aber Gutenberg war gleichzeitig Drucker, und das Gedicht dürfte das erste Werk gewesen sein, das auf einer Presse mit beweglichen metallenen Lettern gedruckt wurde. Die Maschine ermöglichte erstmals die Massenproduktion von Büchern und war zweifellos eine der wichtigsten technologischen
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Dossier
Eine provokante Würdigung verkannter Leistungsträgerinnen
Von Michael Klonovsky
Es ist heutzutage viel von der «Doppelbelastung der Frau» die Rede. Bekanntlich umfasst dieser modische Begriff die parallelen Anforderungen von Berufstätigkeit und Familie, das heisst, beide werden als «Belastungen» auf eine Ebene gestellt. So verwandeln sich Kinder in Belastungen, vergleichbar ungefähr dem Terminstress bei einer Projektabgabe oder einem nervenden Chef. Zweifellos können Kinder zuweilen sogar noch belastender sein als der schlimmste Chef,
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Debatte
Nicht der Mensch sei für steigende Temperaturen und Meeresspiegel verantwortlich, meint Fred Singer, sondern die Sonne. Verantwortlich dafür, dass das kaum jemand weiss, sei vor allem der politisch instrumentalisierte Weltklimarat IPCC. Eine Provokation.
Von Fred S. Singer, Florian Rittmeyer, Michael Wiederstein
Herr Singer, Sie sind ein sogenannter «Klimaskeptiker», manche nennen Sie gar einen «Klimaleugner» – weil Sie mit den Verlautbarungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) nicht einverstanden sind. Wie lebt es sich auf der «schwarzen Liste» der Klimaforschung?
Ich bin für viele zu einer Persona non grata geworden. Und es gab ein paar einst befreundete Wissenschafter, die irgendwann nichts mehr mit mir zu tun haben wollten. Sie haben
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Dossier
Manager sind untendurch. Unternehmer stehen hoch im Kurs. Aber was ist das, ein Unternehmer?
Von Benedikt Goldkamp
Der Begriff des Unternehmers ist heute wieder in aller Munde. In Zeiten medialer Angriffe auf Abzocker, Heuschrecken und «neoliberale» Kapitalisten bietet er für viele Leistungswillige die Legitimation ihres Handelns. So bilden Top-Business-Schools gemäss Selbstdeklaration unternehmerische Manager aus, Compensation Committees modellieren ihre Vergütungsmodelle für hochbezahlte Topmanager nach unternehmerischen Gesichtspunkten, und erfolgreiche angestellte Manager
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Dossier
Wir können uns mit dem zufrieden geben, was wir sind. Oder wir arbeiten ständig an uns und optimieren die eigene Leistungsfähigkeit. Sieben alltagstaugliche Rezepte zur Verbesserung der Hirnleistung – und zur Steigerung der Lebenslust.
Von Didier Sornette
Wachheit, intellektuelle Stärke und Beständigkeit, körperliche Gesundheit – das sind Dinge, die sich herstellen lassen, mit einem Minimum an Willenskraft und organisatorischem bzw. zeitlichem Aufwand. Die Ergebnisse dieser einfachen Rezepte können das Leben nachhaltig verändern.
Warum optimieren? Warum Leistung? Warum Leistungsdenken? Eigentlich wollen die meisten von uns doch bloss ihr Leben geniessen und ihm einen Sinn abgewinnen. So weit, so gut. Ich
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Debatte
Die Sonne – und nicht der Mensch – ist verantwortlich für den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur? Keineswegs, meint Andreas Fischlin. Auch ansonsten hält der ETH-Wissenschafter wenig von den Verlautbarungen vieler «Klimaskeptiker». Eine Replik.
Von Andreas Fischlin
In einem einzigen Punkt gebe ich Herrn Singer voll und ganz recht: Ehrlichkeit und Redlichkeit sind die besten Mittel, um der Öffentlichkeit gegenüberzutreten. Als Wissenschaftler pflege ich mich deshalb auf inhaltlich-sachliche Argumente zu konzentrieren. Mit dieser Replik sehe ich mich aber gezwungen, von dieser Regel zum Teil abzuweichen. Ich schicke an dieser Stelle bereits voraus, dass Herr Singer erstens kein aktiver Klimaforscher ist und es, zweitens, gerade mit der
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Dossier
Er erkletterte die drei grossen Nordwände der Alpen – Eiger, Mönch und Jungfrau – an einem Tag. Nun stellt er im Himalaya vertikale Geschwindigkeitsrekorde auf. Der Bergsteiger Ueli Steck über kalte Füsse, Halluzinationen auf dem Everest und Köche im Basislager.
Von Michael Wiederstein, Markus Rottmann, Ueli Steck
Herr Steck, Sie sind soeben aus dem Himalaya zurückgekehrt. Welchen Rekord haben Sie diesmal gebrochen?
Keinen. Ich habe Urlaub gemacht.
Am Mount Everest?
Nein. Ich bin auf die über 6800 Meter hohe Ama Dablam gestiegen. Zum dritten Mal. Diesmal mit meiner Frau.
Wie oft mussten Sie auf Ihre Frau warten?
(lacht) Nur selten. Wenn ich mit meiner Frau oder Freunden am Berg bin, dann bin ich nicht der Bergsteiger Ueli Steck. Ich bin also nicht am Arbeiten und muss auch nicht
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Dossier
Von Redaktion
In den letzten Jahrzehnten ist es den Industrienationen gelungen, eine beispiellose Mehrung des Wohlstandes zu generieren. Nicht nur alle angenommenen «Grenzen des Wachstums» wurden gesprengt, entgegen vielerlei Verlautbarungen ist es der westlichen Welt auch gelungen, die Durchlässigkeit der sozialen Schichten zu erhöhen: gesellschaftlichen Gruppen, denen früher aufgrund von nationaler oder religiöser Herkunft, Hautfarbe oder sexuel-len Vorlieben der Zutritt zu
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Essay
We can settle for what we are. Or we can constantly aim for more and strive for playing at the top for the long run. Didier Sornette presents seven recipes to improve brain and life performance.
Von Didier Sornette
Everyone may think she knows what is good and what is bad. One more theoretical article will hardly make anyone act differently. My goal here is to share simple recipes that are easy and often fun to put in practice and that make a big difference in one’s life. I am writing this note as an opportunity to share my most important snippets of advices with my students and younger collaborators at ETH Zurich. I hope that professionals and the broader public may also find some use for it, as I
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Debatte
Weltretten ist gerade unglaublich hip! Vor allem, wenn es um die CO2-Reduktion geht. Doch erhitzte Gemüter verschmutzen das wissenschaftliche Diskussionsklima, findet Vince Ebert. Eine kleine Einführung in die Klimadebatte.
Von Vince Ebert
Der Fernsehmoderator Günter Jauch trinkt Krombacher-Bier für den Regenwald. Cameron Diaz benutzt einlagiges Klopapier. Und Frank Asbeck, der Chef der Bonner Solarworld AG, fährt seinen 300 PS starken Maserati aus Energiespargründen nur noch, wenn die Sonne scheint: jeder kleine Beitrag zählt, denn es sieht nicht gut aus für die Zukunft unseres Planeten.
Das Klima spielt verrückt, und wir mit unserer CO2-Produktion sind daran schuld. Meint zumindest Al Gore.
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