Der Freiheitsgedanke als Wegleitung
Der Konsens über die reine Selbstverteidigung ist in der Schweiz dahin. Armeebefürworter blockieren einander gegenseitig. Detailfragen haben die Grundsatzfragen verdrängt. Eine Rückkehr zum Grundsätzlichen bringt Klarheit.
Ich meine, wir sollten unserer Sicherheitspolitik das zugrunde legen, was dem Wesen unseres Landes allgemein und ursprünglich zugrunde liegt: den Freiheitsgedanken. Das bedeutet, dass der Staat nicht Selbstzweck ist, sondern zum Zweck hat, die Freiheit der Bürger zu schützen...
Den Text zu diesem Artikel finden Sie in der Ausgabe 974/Dezember 2009 der «Schweizer Monatshefte».
Braucht die Schweiz weiterhin eine Armee? Und wenn ja, was wäre ihr Auftrag? Diskussionen über die Anschaffung neuer Flugzeuge drohen das Wesentliche zu verdecken. Lesen Sie mehr in unserem Dossier, etwa von Bundesrat Ueli Maurer und dem Militärhistoriker Rudolf Jaun.
Ein Minarettverbot gehört nicht in die Verfassung. Doch das Schweizer Stimmvolk hat anders entschieden. Dieselben Leute, die einen Volksentscheid vor einigen Jahren noch verteidigt hätten, bekämpfen ihn nun. Mehr dazu von Max Frenkel und dem Staatsrechtler Andreas Kley.
Eine neue EU-Beitrittsdebatte rollt an. Mit welchen Argumenten? Mehr von Christian Hoffmann und René Scheu.
Die Stafette der Schriftsteller: Urs Faes begann, es folgten Klaus Merz und Friederike Kretzen. In dieser Ausgabe erhält nun Perikles Monioudis das Staffelholz. Im Werkgespräch erzählt der junge Autor von seiner Arbeit.
Der Künstler dieser Ausgabe ist Willi Facen.

