Perikles Monioudis (1/2) Gespräch
Im Gespräch mit Friederike Kretzen
Friederike Kretzen Ich möchte mit einem Zitat von Roland Barthes anfangen: «Der Roman liebt die Welt, weil er sie um-fasst und umarmt. Es gibt eine Grosszügigkeit des Romans, eine nichtsentimentale, da mediatisierte Überschwenglichkeit.» Barthes benennt hier etwas, was ich als die Schönheit eines Romans empfinde. Eine Schönheit, die mit der Art und Weise zusammenhängt, wie ein Roman die Welt berührt. In deinen Romanen geht es um so eine Schönheit. Kannst du mit dem Zitat etwas anfangen?
Perikles Monioudis Ja, natürlich. Wir streben ja alle nach Schönheit. Ich denke, sie ist der eigentliche Beweggrund eines jeden Künstlers, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht...
Den Text zu diesem Artikel finden Sie in der Ausgabe 974/Dezember 2009 der «Schweizer Monatshefte».
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Der Künstler dieser Ausgabe ist Willi Facen.

