Ulrich Pfister:
Wie nachhaltig sind Zukunftsängste?
Offene Fragen zum Erfolg grüner Parteien

Eine seltsam zwiespältige Stimmungslage hat sich der Schweiz bemächtigt. Auf der einen Seite wächst endlich wieder die Wirtschaft, reduziert sich – allerdings nicht im gleichen Ausmass – die Arbeitslosigkeit und zeugen die Detailhandelsumsätze von einer spürbar verbesserten Konsumentenstimmung. Auf der andern Seite herrschen in der Politik Stillstand und Blockaden, und es macht sich in den wirtschaftsnahen Parteien ein eigentlicher Katzenjammer breit. Im Urteil der Experten des Lausanner Management-Instituts IMD, das jährlich eine Rangliste der Wettbewerbsfähigkeit herausgibt, ist die Schweiz zwar nach wie vor in der Spitzengruppe anzutreffen, weil ihre Exportwirtschaft die Chancen in den aufstrebenden Märkten nutze, doch leide sie unter Überregulierung, hohen Preisen, Intransparenz und wachsenden Zukunftsängsten...

Den Text zu diesem Artikel finden Sie in der Ausgabe 947/Mai/Juni 2006 der «Schweizer Monatshefte».


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