Stefana Sabin:
Von der Lebenslüge zehren
Zum 100. Todestag von Hernik Ibsen
Als Henrik Ibsen 1850 aus der heimatlichen Kleinstadt Skien, wo er 1828 zur Welt gekommen war, nach Kristiania zog, wie die norwegische Hauptstadt damals hiess, hatte er schon Gedichte veröffentlicht und ein Drama geschrieben. Denn nachdem seine Familie aus relativem Wohlstand in wirtschaftliche Not abgeglitten war und er mehrere Jahre als Lehrling in einer Apotheke hatte arbeiten müssen, fand er im Schreiben einen Ausweg aus dem Unglück. Dieses Unglück, das er auch um sich herum beobachtete, war zugleich die Quelle «einer grossen, anhaltenden poetischen und dramatischen Energie», wie die amerikanische Kritikerin Elizabeth Hardwick einmal schrieb, «die ihn Tag um Tag, Jahr um Jahr weiterarbeiten liess»...
Den Text zu diesem Artikel finden Sie in der Ausgabe 947/Mai/Juni 2006 der «Schweizer Monatshefte».
Von der Lebenslüge zehren
Zum 100. Todestag von Hernik Ibsen
Als Henrik Ibsen 1850 aus der heimatlichen Kleinstadt Skien, wo er 1828 zur Welt gekommen war, nach Kristiania zog, wie die norwegische Hauptstadt damals hiess, hatte er schon Gedichte veröffentlicht und ein Drama geschrieben. Denn nachdem seine Familie aus relativem Wohlstand in wirtschaftliche Not abgeglitten war und er mehrere Jahre als Lehrling in einer Apotheke hatte arbeiten müssen, fand er im Schreiben einen Ausweg aus dem Unglück. Dieses Unglück, das er auch um sich herum beobachtete, war zugleich die Quelle «einer grossen, anhaltenden poetischen und dramatischen Energie», wie die amerikanische Kritikerin Elizabeth Hardwick einmal schrieb, «die ihn Tag um Tag, Jahr um Jahr weiterarbeiten liess»...
Den Text zu diesem Artikel finden Sie in der Ausgabe 947/Mai/Juni 2006 der «Schweizer Monatshefte».


