Pirmin Meier:
«Das Gespenst der Hoffnungslosigkeit ist mein Gespenst»
Trauerrede auf Jürg Federspiel
Wer erinnert sich noch an den 11. Januar? Im Schneewirbel von New York taucht ein Schiff auf. Es wurde, wie es heisst, «erst bemerkt, als es die Bannmeile verletzt hatte». Und da «war noch anderes, das befremdete». Aus dem Bericht des Offiziers der Immigrationsbehörde: «Der Anblick war so leblos wie ein Scherenschnitt. Die Segel waren zerfetzt und ein Mast gebrochen. … Der Schnee fiel erbärmlich, mit Erbarmen also, und als der letzte Mann das Schiff verlassen hatte, lag das Weiss vom Himmel wie ein handhohes Leichentuch auf dem Deck der Leibnitz.» So steht’s im Kapitel «Eins» der «Ballade von der Typhoid Mary» (1982)...
Den Text zu diesem Artikel finden Sie in der Ausgabe 953/Mai 2007 der «Schweizer Monatshefte».
«Das Gespenst der Hoffnungslosigkeit ist mein Gespenst»
Trauerrede auf Jürg Federspiel
Wer erinnert sich noch an den 11. Januar? Im Schneewirbel von New York taucht ein Schiff auf. Es wurde, wie es heisst, «erst bemerkt, als es die Bannmeile verletzt hatte». Und da «war noch anderes, das befremdete». Aus dem Bericht des Offiziers der Immigrationsbehörde: «Der Anblick war so leblos wie ein Scherenschnitt. Die Segel waren zerfetzt und ein Mast gebrochen. … Der Schnee fiel erbärmlich, mit Erbarmen also, und als der letzte Mann das Schiff verlassen hatte, lag das Weiss vom Himmel wie ein handhohes Leichentuch auf dem Deck der Leibnitz.» So steht’s im Kapitel «Eins» der «Ballade von der Typhoid Mary» (1982)...
Den Text zu diesem Artikel finden Sie in der Ausgabe 953/Mai 2007 der «Schweizer Monatshefte».


